"Wir haben umfassende Garantien bekommen, was die Qualität, was die Zeiträume betrifft, was den Preis betrifft. Für uns ist sichergestellt, dass Risiken, wie sie in der Vergangenheit in dem Bauvorhaben immer wieder neu entstanden sind, nicht mehr auftreten können"
Traum aus Glas und Stahl - Albtraum der Finanzierung - Risikoanalyse: Mangelhaft
Kostenexplosion und Verzögerung
Föderales Integriertes Standardisiertes Computer-Unterstütztes Steuersystem
"IT-Projekte belegen die Spitzenplätze in der Hitparade der "Weissen Elefanten"
THTR Hamm-Uentop: 80 zu meldende Ereignisse an 423 Betriebstagen
SNR-300 - Schneller Natriumgekühlter Reaktor: Demokratische Macht und demokratischer Wille in der BRD
Abstimmungsprobleme im föderalen Staat: Inpol "Neu" BKA
Bereits seit 1992 bemühten sich die Kriminalämter von Ländern und Bund, das angestaubte Informationssystem Inpol, insbesondere wichtig für überregionale Fahndungen, durch eine Neuentwicklung in Eigenregie zu ersetzen. Mit großen Ambitionen: Inpol-neu sollte in der Lage sein, Zusammenhänge zwischen Taten und Tätern zu erkennen und vermeiden, dass Daten mehrfach eingetragen werden müssten. Nach neun Jahren Entwicklungszeit kollabierte das neue System – vom BKA zuvor als „historischer Kraftakt“ angepriesen – bereits im ersten Testlauf nach wenigen Minuten und entpuppte sich als Millionengrab.
2003 konnte schließlich ein System an den Start gehen, das zwar ebenfalls Inpol-neu heißt, aber mit den ursprünglichen Ambitio-nen wenig gemein hat. Zusammenhänge erkennt es jedenfalls keine, auch Mehrfacheintragungen lassen sich nach dem aktuellen Stand der Technik nicht vermeiden. Abhilfe schaffen soll nun das neue System PIAV. Das soll dann wirklich das können, was seit 25 Jahren vergebens bemüht wurde. Im Bereich der politisch motivierten Kriminalität kann das neue System frühestens 2021 verwendet werden.
Ablass durch Protz?
Oper Köln
Projekt Afghanistan